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Diese Blumenpflanze wurde schon in der
Antike auf besonderen Feldern gezogen und kam in Kränze gebunden auf die
Märkte. Aus Südeuropa wandert sie im frühen Mittelalter nach Mitteleuropa und
galt zur Zeit der Minnesänger als Symbol unwandelbarer Liebe.
Die Pflanze zeigt in ihren Blüten
jedes Jahr neu ein vielfältiges Farbenspiel, bevorzugt zwischen goldgelb und
rotbraun. In geschützten Nischen grünen die Blätter auch im Winter, woher
wohl der englische Name "wallflower" abzuleiten ist.
Wegen ihres veilchenähnlichen Duftes
zählte sie im MA auch zu den Veilchen (gelbveilchen) und damit zu den
Marienblumen. Der französische Name "giroflée" ordnet sie auch dem Duft nach den
Levkojen zu.
Basierend auf der Antike (Kenntnisse
der Vorfahren), ausdauerndes Grünen, jährliches Blühen in wunderbaren Farben
und im Kranz miteinander verbunden: Ein passendes Symbol für das Schaffen der
"GOLDLACK"- Künstlerinnen und ihrer jährlichen Gemeinschaftsausstellung.
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